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Objekt H 8438: Schloss Ulenburg

 

 

Ein Symbol für Geschichte, lange Tradition, Romantik und Pracht – so  präsentiert sich dieses Schloss
im schönen klassischen Stil.
Schloss Ulenburg, erstmals 1299 erwähnt, vielleicht ursprünglich ein militärischer Stützpunkt der Edlen
zur Lippe und kein Meierhof, wie vielfach behauptet, erhielt seine ersten, noch heute vorhandenen
Bauteile durch einen Neubau Mitte des 15. Jahrhunderts von Johann von Quernheim, dessen Enkel Hilmar
zwischen 1568-1570 das Haus im Stil der Weserrenaissance prachtvoll umgestaltete. Berühmt sind
der vierteilige Erker im 1. Stock der südlichen Westseite von Meister Gerdt und die Stufengiebel der
Schmalseiten von Meister Johann Korfmacher, beide aus Herford.
Hilmar dokumentierte mit dem Umbau den Übergang des vormaligen Herrenhauses in einen Rittersitz.
Aus einem mehr als einhundertjährigen Streit der zur Lippe mit den Fürstbischöfen von Minden gingen
die Mindener 1609 vor dem Reichskammergericht als Sieger hervor. Das Gericht erkannte sie als
Lehnsherren von Ulenburg an, sodass sie in das erloschene Lehen nach Hilmars Tod einziehen konnten.
1613 gelangt Ulenburg in den Besitz der Familien von Wrede. Zwischen 1652 und 1660 werden
der kurze Nordflügel und der nördliche Wohnturm angebaut und am Hauptgebäude Zwerggiebel errichtet.
Im 18. Jahrhundert werden die Familien von Ledebur und später von Wulfen und von Mönster Herren
von Ulenburg. An die letzte Herrin von Mönster erinnert ein Obelisk im Schlosswäldchen.
Ende des 18. Jahrhunderts werden die von Borries Eigentümer und bleiben es bis 1926, mit einer
Unterbrechung von 1846 bis 1865. In dieser Zeit besaß ein russischer Fürst Handiery das Schloss,
das er zeitgemäß verschönern ließ. Zwischen 1902 und 1912 „verbesserten“ die von Borries
West- und Ostseite. Seit 1926 dient das Schloß der diakonischen Stiftung Wittekindshof als Wohnheim.
Der herrschaftliche Adelssitz mit seinem romantischen Schlosspark liegt in Ulenburg, einem Ortsteil
der Stadt Löhne im Ravensberger Land, im Tal des Menninghüffer Mühlenbachs. Von Ulenburg aus
erstreckt sich eine Allee über ca. 2 km; mit ihren alten Bäumen, darunter 200 Jahre alte Eichen,
zählt sie zu den schönsten noch erhaltenen Alleen in Nordrhein-Westfalen.
In direkter Nähe, im Kurort Bad Oeynhausen (ca. 7 km entfernt) befinden sich mehrere namhafte Kliniken;
die Stadt bietet zudem ein breites Kultur- und Freizeitangebot wie GOP Varieté-Theater, Casino u. v. m.;
drei Golfplätze liegen in der Umgebung; Einkaufsmöglichkeiten und Schulen sind ebenfalls in der Stadt
Löhne vorhanden.
Das Wasserschloss steht unter Denkmalschutz. Die für das Erscheinungsbild bestimmende Gräfte,
der Park und das ehemalige Mühlengebäude sind in die Unterschutzstellung mit einbezogen.
Das herrliche Areal von über 55.344 m², davon 10.000 m² Wasserfläche, umgibt das Schloss.
Die vielfältig nutzbare Fläche des Schlosses von über 2.150 m² verteilt sich über drei Geschosse.
Die Nebengebäude wie das Försterhaus mit 134 m² Nutzfläche sowie die Ulenburger Küche mit 167 m²
Nutzfläche erweitern das Nutzflächenangebot.
Des Weiteren können gegen Aufpreis möglicherweise zusätzlich angrenzende Grundstücke erworben werden.
Besonders zu erwähnen sind bei diesem außergewöhnlichen Objekt die staatlichen Fördermöglichkeiten
für denkmalgeschützte Immobilien und die speziell für historische Gebäude erfassten Förderprogramme.
Aufgrund erheblicher steuerlicher Vorteile (Umschichtung von Steuergeldern in Privatvermögen)
sind denkmalgeschützte Immobilien sehr lukrativ für den Immobilieninvestor. Zudem ist die Wertsteigerung
eines historischen Objektes außerordentlich hoch.

 

Gerne informieren wir Sie näher über dieses nicht alltägliche Angebot.
Wir bieten Ihnen ein unverbindliches und kostenloses Beratungsgespräch an und zeigen Ihnen die
Möglichkeiten eines Immobilieninvestments, zugeschnitten auf Ihre persönliche und finanzielle Situation.

Es liegt kein Energieausweis vor.

 

Kaufpreis: auf Anfrage


Grundrisse:

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